Stettin (dpa) - Silke Lippok hat den deutschen Schwimmern bei der Kurzbahneuropameisterschaft 2011 in Stettin am Abschlusstag mit Gold über 200 Meter Freistil die erste Medaille beschert.
Die 17-Jährige gewann in 1:54,08 vor der Spanierin Melanie Costa Schmid (1:54,31) und der Ungarin Evelyn Verraszto (1:54,55). Für den Deutschen Schwimm-Verband war es in Stettin der fünfte Titel, für Lippok der erste im Erwachsenenbereich.
«Das ist so genial. Das Rennen hat einen Riesenspaß gemacht», sagte Lippok nach ihrem ersten Titel im Erwachsenenbereich. «Da einige nicht dabei waren muss man auf dem Teppich bleiben und nicht denken, man muss bis Olympia nichts mehr tun.» Top-Schwimmerin Federica Pellegrini (Italien) hatte auf die EM verzichtet. Lippok war damit die erste Kurzbahn-Europameisterin über 200 Meter Freistil für den DSV.
Über 200 Meter Brust hatte Marco Koch als Vierter eine Medaille verpasst. Der Titelverteidiger belegte verfehlte in 2:04,41 Minuten den deutschen Rekord nur um 9/100 Sekunden. Der Sieg ging an den ungarischen Favoriten Daniel Gyurta in Weltjahresbestzeit von 2:02,37 Minuten vor Wjatscheslaw Sinkewitsch aus Russland, der 2:03,61 Minuten schwamm. Über 400 Meter Lagen holte sich die Spanierin Mireia Belmonte ihren vierten Titel in Stettin. Sie verfehlte in 4:24,55 Minuten um 34/100 den Europarekord.
Britta Steffen und Dorothea Brandt haben über 50 Meter Freistil den Endlauf erreicht. Steffen schwamm in Stettin in 24,09 Sekunden die beste Zeit, Brandt landete in 24,55 Sekunden auf dem sechsten Rang.
Über 50 Meter Schmetterling kam Weltrekordler Steffen Deibler in 23,12 Sekunden als Fünfter in den Endlauf. Für Stefan Herbst war das Semifinale mit 23,52 Sekunden Endstation.
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