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- Starke und Feldwehr fehlen bei EM
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- Olympiasieger Mellouli greift im Freiwasser an
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Glossary of terms used on this site
Es sind 22 Einträge im Lexikon.| Begriff | Definition |
|---|---|
| aktive Pause | Die aktive Pause ist wesentlicher Bestandteil der Intervallmethode. Ebenso wie langes beständiges Dauertraining dient sie der Förderung der Ausdauer. Im Gegensatz zu Dauermethoden zeichnet sich die Intervallmethode jedoch durch Unterbrechungen des Trainingsablaufs aus. Entscheidend bei der Auswahl und Gestaltung dieser Trainingspausen ist aber, dass sie nicht zur vollständigen Erholung führen. Hierdurch soll ein vollständiges Absinken der Herz-Kreislauf-Größen und Stoffwechselvorgänge verhindert werden. Dementsprechend dauert die Pausenlänge aktiven Pause nur so lange an, bis sich der Trainierende eine erneute Belastung gerade eben zutraut. In dieser kurzen Zeit, etwa ein Drittel der gesamten Erholungszeitspanne, erholt sich der belastete Körper bereits zu zwei Drittel. Diese relativ kurze Zeitspanne, die in der Regel zwischen 1-3 Minuten dauert, genügt dem Körper schon, um das aus der Anstrengung resultierende Laktat zum Teil wieder abbauen zu können. Hierdurch wird die Ermüdung des Körpers hinausgezögert. Die Dauer der lohnenden Pause im Rahmen des Ausdauertrainings richtet sich nach der Herzfrequenz. Meist wird eine Herzfrequenz von 120 Schlägen pro Minute angegeben, um den richtigen Zeitpunkt zur Wiederaufnahme der Belastung zu kennzeichnen. Bei einer vollständigen Pause, die zu einer gänzlichen Erholung führt, läge der Puls hingegen bei Werten um 90-100 Schlägen pro Minute. Dabei ist es jedoch nicht möglich, für alle Trainierenden einen allgemein gültigen Herzfrequenzwert zur erneuten Belastungsaufnahme nach der lohnenden Pause anzugeben. Denn das Herzfrequenzverhalten ist von unterschiedlichen und individuellen Faktoren wie dem Alter und Trainingszustand der jeweiligen Person abhängig. Die Länge einer lohnenden Pause kann also keineswegs verallgemeinert angegeben oder gemessen werden. |
| Anaerobe Schwelle | Der Begriff [[anaerobe Schwelle]] (auch als "aerob-anaerobe Schwelle" oder "Laktatschwelle" bezeichnet; englisch: "anaerobic threshold") ist ein Fachbegriff aus der Sportmedizin und der Leistungsphysiologie. Es handelt sich dabei um die höchstmögliche Belastungsintensität, welche noch ohne zunehmende Übersäuerung aufrechterhalten werden kann. Es herrscht hier also gerade noch ein Gleichgewichtszustand („steady state“) zwischen Laktatbildung und -elimination. Die anaerobe Schwelle liegt bei den meisten Menschen in der Nähe einer Laktatkonzentration von 4 mmol/l; dieser Laktatwert wird daher häufig zur Definition der anaeroben Schwelle verwendet. Der Wert von 4 mmol/l kann als Durchschnitt angesehen werden, ist jedoch nicht allgemeingültig. Es sind größere individuelle Schwankungen möglich. Gemessen wurden 2,3 bis 6,8 mmol/l. Die Laktatkonzentration in Ruhe liegt bei etwa 1 mmol/l. |
| Ausdauer | Ausdauer ist die Fähigkeit, eine sportliche Anforderung ohne Ermüdung möglichst lange durchzuführen sowie einem ermüdungsbedingten Abbruch der sportlichen Anforderung möglichst lange zu widerstehen. |
| Dauermethode | Die am häufigsten verwendete Methode zur Entwicklung der Grundlagenausdauer und der speziellen Ausdauer ist die Dauermethode mit kontinuierlicher Geschwindigkeit. Hierbei wird eine bestimmte Strecke in einer festgesetzten Zeit absolviert. Bei der Dauermethode mit wechselnder Geschwindigkeit unterscheidet man die Wechselmethode und das sogenannte Fahrtspiel. Bei der Wechselmethode wird die Gesamtdistanz in kürzere und längere Teilabschnitte gegliedert, wobei die kürzeren Abschnitte mit höherer Intensität zurückgelegt werden. Inhalte des Fahrtspiels sind geländeabhängig. Beispiele sind Hügelsprints, Koordinationsläufe auf leicht abfallendem Gelände, Tempowechsel in ansteigendem Gelände und Tempowechsel mit längeren Abschnitten im Dauerlauftempo. |
| Ermüdung | Ermüdung bezeichnet die rückbildungsfähige Verminderung der Leistungs- und Funktionsfähigkeit des Organismus nach psychischer und/oder physischer Beanspruchung ... In Abhängigkeit von der vorausgegangenen Belastung erfolgt nach sportlicher Aktivität eine mehr oder weniger ausgeprägte Ermüdung oder sogar Erschöpfung. Man unterscheidet in periphere Ermüdung als Folge der Beanspruchung einzelner Muskeln oder Muskelgruppen und zentrale Ermüdung, die eine allgemeine Leistungs- und Funktionsminderung darstellt und keinem speziellen Organ zugeordnet werden kann. |
| Intervalltraining | Jedes Intervalltraining stellt eine Kombination aus Belastungs- und Erholungsphasen dar. Man unterscheidet extensives und intensives Intervalltraining. Das extensive Intervalltraining ist gekennzeichnet durch einen hohen Umfang und relativ geringe Intensität, das intensive Intervalltraining durch relativ geringen Umfang und hohe Intensität. Intensität und Umfang bestimmen sich durch die Länge der Teilstrecken, die Geschwindigkeit der Streckenbewältigung, die Anzahl der Wiederholungen und Serien und die Pausenlänge bzw. -gestaltung. Kennzeichen eines Intervalltrainings ist das Prinzip der lohnenden und aktiven Pause. |
| Kondition | Die Kondition wird bestimmt durch die Ausprägung der motorischen Eigenschaften Kraft, Ausdauer, Schnelligkeit, Beweglichkeit und Koordination. Eine gute allgemeine Kondition ist gekennzeichnet durch ein möglichst hohes und gleichmäßiges Entwicklungsniveau aller motorischer Eigenschaften. Ein hoher spezieller konditioneller Zustand zeichnet sich durch ein hohes Ausbildungsniveau der für eine bestimmte Sportart leistungsbestimmenden motorischen Eigenschaften aus |
| Kraftausdauer | Die Kraftausdauer charakterisiert die Ermüdungswiderstandsfähigkeit bei lange andauernden hohen statischen oder dynamischen Kraftleistungen. In Abhängigkeit von der Intensität der entwickelten Kontraktionskraft bestimmt sich der Anteil der aeroben beziehungsweise anaeroben Energiegewinnung. Weitere Informationen finden Sie auch unter den Begriffsdefinitionen aerobe Ausdauer und anaerobe Ausdauer. |
| Laktat | Milchsäure, auch als Laktat bezeichnet, ist ein Stoffwechselprodukt des menschlichen Körpers, das zu Beginn jeder Bewegung und bei intensiver körperlicher Belastung entsteht ... Entstehung der Milchsäure Es gibt mehrere Möglichkeiten, Energie für die körperliche Arbeit bereitzustellen. Bei geringen bis mäßigen Belastungen werden Fette und Kohlenhydrate als Brennstoffe für die Energiebereitstellung genutzt. Da für diese Form der Energiegewinnung Sauerstoff erforderlich ist, spricht man von aerober Energiegewinnung. Bei höheren Belastungen muss eine große Energiemenge in kurzer Zeit produziert werden. Da die Sauerstoffzufuhr dazu nicht ausreicht, muss die Energie ohne Sauerstoff bereitgestellt werden. Diesen Prozess bezeichnet man als anaerob. Als Abfallprodukt des anaeroben Stoffwechsels entsteht Milchsäure. |
| Maximalkraft | Man unterscheidet statische und dynamische Maximalkraft. Die statische Maximalkraft ist die höchste Kraft, die bei maximaler willkürlicher Kontraktion gegen einen unüberwindlichen Widerstand erzeugt werden kann. Die dynamische Maximalkraft entspricht der höchsten Kraft, die bei willkürlichen Kontraktionen innerhalb eines Bewegungsablaufes realisiert werden kann. |
| Mentales Training | Durch die intensive systematische Vorstellung eines Bewegungsablaufes ohne gleichzeitige praktische Durchführung wird die Verbesserung dieser Bewegung angestrebt. Das intensive Vorstellen einer Bewegung führt zu neurophysiologischen Reaktionen, die den Lernvorgang beschleunigen sollen. Das mentale Training wird meist mit dem praktischen Training kombiniert und vorwiegend bei Bewegungsabläufen, die ein hohes Maß an Koordination und Kombination erfordern, eingesetzt. |
| Puls | Der Puls – Fachleute sagen Herzfrequenz – gibt an, wie hoch die Belastung von Herz und Kreislauf ist. Der Puls wird an Körperstellen gefühlt, an denen eine Arterie unter der Haut verläuft, also zum Beispiel am Handgelenk oder am Hals. Den Puls können Sie ganz einfach messen: Einfach Zeige- und Mittelfinger leicht auflegen. Dann nehmen Sie am besten eine Stoppuhr zur Hand. 15 Sekunden lang zählen Sie die Pulswellen. Das mit vier multipliziert und schon haben Sie Ihren Puls. |
| Schnellkraft | Die Schnellkraft bezeichnet die Fähigkeit, Widerstände mit höchstmöglicher Kontraktionsgeschwindigkeit, also in kürzester Zeit zu überwinden. Mit Erhöhung der zu überwindenden Last gewinnt die Maximalkraft für die Schnellkraft zunehmend an Bedeutung. |
| Spiroergometrie | Die Spiroergometrie ist ein sehr aufwendiges Verfahren zur Leistungsüberprüfung des Herz-Kreislaufsystems und der Lunge. Es handelt sich hierbei um eine Belastungsuntersuchung, die auf einem Fahrradergometer(oder einem Laufband) durchgeführt wird. Der Proband trägt während der Messung eine Gesichtsmaske, über die das eingeatmete und ausgeatmete Luftvolumen und der Gasgehalt in der ausgeatmeten Luft bestimmt wird. Hierdurch können zahlreiche Parameter bestimmt und grafisch dargestellt (sog. 9-Felder-Tafel) werden. Durch einen Vergleich mit Normwerten können aus den Ergebnissen der Spiroergometrie Rückschlüsse auf die Leistungsfähigkeit des kardiopulmonalen Systems des Propanden gezogen und Hinweise darauf gefunden werden, ob eine Störung durch eine Erkrankung der Lunge oder des Herz-Kreislaufsystem bedingt ist. Die Spiroergometrie wird insbesondere zur Beurteilung einer Herzschwäche, der Beurteilbarkeit der Operabilität bei Lungenerkrankungen, bei sozialmedizinischen Fragestellungen und zur Leistungsdiagnostik bei Sportlern durchgeführt. |
| Stufentest | Beim Stufentest unter Laborbedingungen wird die Belastung beispielsweise mittels Fahrradergometer oder Laufband langsam und kontrolliert gesteigert. Zu festgelegten Zeitpunkten werden die gewünschten Leistungsfaktoren (meist Herzfrequenz, Blutlaktat, Atemgrößen) des Sportlers ermittelt. Stufentests sollten weitgehende Nähe zur ausgeübten Sportart aufweisen, hier bietet sich z.B. auch die Verwendung von Ruderergometern oder Gegenstromanlagen an. Weitere Informationen finden Sie unter den Begriffsdefinitionen Ergometrie und Milchsäure. |
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